Wynn Bullock
Portrait
Inspiriert vom Werk Edward Westons, beschäftigte sich Wynn Bullock (1902 – 1975, USA) ab 1948 mit «Pure Photography» und wurde schnell zu einem der führenden Fotografen und Lehrer seiner Zeit. Er machte nicht nur Landschaftsaufnahmen sowie abstrakte Studien, sondern beschäftigte sich auch mit dem menschlichen Körper als Teil der Natur. Bullock interessierte sich jedoch nicht nur für die Fotografie. Er betrachtete sich als lebenslanger Student der Philosophie, Physik, Semantik, Psychologie, Spiritualität, Kunst und insbesondere der Musik als ausgebildeter Sänger und Klavierspieler.
Für Bullock wurde Kunstfotografie zu einer Lebenshaltung. In seinen frühen Jahren konzentrierte er sich auf die Erforschung von Lichts durch Solarisation und Abstraktionsstudien in der Dunkelkammer. Später versuchte er, die Interaktion von Mensch und Natur zu deuten, indem er fotografisch räumliche und zeitliche Aspekte erforschte. Bullock erfroschte stets die Schönheit der Natur, indem er sich selbst als Teil des Mysteriums und der Harmonie des Seins erlebte.
1955 lancierte das Museum of Modern Art die legendäre Wanderausstellung «The Family of Man», welche zwei ikonische Werke von Bullocks enthielt: «Child in The Forest» und «Let There Be Light». Beide Fotografien wurden im Laufe der Jahre sehr populär und viel diskutiert. Die Wanderausstellung wurde in 38 Ländern gezeigt und von zehn Millionen Menschen besucht.
Wynn Bullock war sowohl Wissenschaftler als auch Künstler. Er besaß zahlreiche Fotografie-Patente und wurde von verschiedenen Institutionen für seine Forschungen ausgezeichnet. Heute sind seine Abzüge in über 90 Sammlungen und Museen weltweit enthalten. WBB GALLERY vertritt das Werk Wynn Bullocks offiziell in der Schweiz und ist im Besitz mehrerer Originalabzüge.
Statement
»For me photography has been a profession, an avocation. Now it has become a way of life.«
Wynn Bullock